Was hinter dem Hint im Hinterauer-Logo steckt

Was hinter dem Hint im Hinterauer-Logo steckt

Oft unterstütze ich KundInnen dabei, ihre Marken zu entwickeln. Dabei geht es um Aussagen, Wirkung und Symbole. Es geht bei der Entwicklung der Marke und im speziellen beim Logo geht es darum, einen Spagat zwischen Unternehmen und Kunden zu ziehen. Das kann man ruhig bildlich nehmen: Beim Unternehmen muss man den einen Knopf binden und beim Kunden anknüpfen können. Für beide muss das Logo passen: dem einen entsprechen und den anderen ansprechen.

Chronologie eines angekündigten Logos
Was habe ich mir 2009 gedacht, als ich mein eigenes Logo entwickelte? Als erstes wusste ich, dass ich zwar natürlich seriös wirken, aber keinen Blau-grau-weiss-Auftritt, wie ihn viele andere in der Unternehmensberaterbranche haben, wollte. Farben mussten es sein, schließlich steht das Logo nicht nur für meine Arbeit sondern für mich als gesamte Person. Und die ist bunt und lebendig - mit ganz unterschiedlichen Lebenserfahrungen. Und meine KundInnen werden sicher keine langweiligen Unternehmen sein, die sich nur ums Alltagsgeschäft kümmern. Meine KundInnen sind visionär, wollen die Möglichkeiten des Lebens nutzen, selbst weiterkommen und in der Folge auch ihre Umwelt weiterbringen.

Zusammen mit meiner Grafikerin Janet H.-Intemann suchte ich das Grün aus, weil es frisch und klar ist, und weil es Entwicklung, Hoffnung und Nachhaltigkeit ausstrahlt. Die besondere Würze liefert das beerige Violett. Es bringt Innovation, Kreativität und nicht zuletzt ein bisschen Weiblichkeit ins Spiel.

Warum das mit dem Hint so gut passt
Gehören Sie zu den Menschen, die wissen, was der Unterschied zwischen einem Unternehmensberater und einem Coach ist? Ein Coach unterstützt eine Person dabei, den eigenen Weg zu finden. Zusammen arbeiten sie aus, wie der Coachee aus einer Situation heraus in eine gewünschte andere hinein finden kann. Ein Coach darf dabei Werkzeuge anbieten und Fragen stellen, aber eines darf er nicht: Tipps geben.

Und das ist genau der Unterschied. Ich unterstütze Menschen UND Organisationen dabei, die Zukunft zu gestalten, biete dabei Werkzeuge an und stelle Fragen. Ein ganz wichtiger Input für meine KundInnen sind dabei gerade die Tipps, die ich bei der Zusammenarbeit einbringen kann. Was kann so ein Tipp sein?

  • Fachlicher Input (zB Wie entwickle ich meine Marke? Warum brauche ich Unternehmensgrundsätze?)
  • Informationen über Berufbilder (zB Was ist ein Host oder ein SEO-Berater, brauche ich so jemanden?)
  • Kontakte (zB Gibt es einen Grafiker, der ähnliche Kunden betreut? Wie hilft mir die Wirtschaftskammer?)
  • Erfahrungen und Benchmarking (zB Was haben andere in meiner Situation gemacht? Wo finde ich Informationen darüber, welche Wünsche und Nöte meine Kunden haben? Wie komme ich zum Austausch mit anderen Gründern?)

Damit Programmierer selbst oder ihre Nachfolger die Idee hinter den Programmzeilen später nachvollziehen können, schreiben sie Anmerkungen an die kritischen Stellen. Markiert werden diese mit dem englischen Wort für Tipp: Hint. Die Hints spielen also eine wichtige Rolle in meiner Arbeit, einerseits als Abgrenzung zum Coaching-Beruf und andererseits als hilfreiche Stütze für meine KundInnen. Grund genug, diesen Teil meines Nachnamens im Logo deutlich hervorzuheben.

Hinterauer ... Fachkompetenz, Einfühlungsvermögen und last but not least: viele brauchbare Tipps!