Unzufriedenheit am Arbeitsplatz war gestern!

Unzufriedenheit am Arbeitsplatz war gestern!

Welche Erfahrungen haben Sie mit Prozessmanagement gemacht? Was verbinden Sie mit dem Begriff? Es war noch im letzten Jahrtausend - und so fühlt es sich auch an - als ich als Sachbearbeiterin in einem Unternehmen arbeitete, das ISO 9001 einführte.

Ich war begeistert!  Endlich hatten wir einmal Zeit, uns grundsätzlich damit zu beschäftigen, was wer mit welchen Aktionen woanders in der Firma auslöst und was nicht. Wir konnten uns also mit unserem System beschäftigen. Missverständnisse kamen auf konstruktive Weise ans Tageslicht, einige wirkliche Arbeitserleichterungen wurden eingeführt und die Flexibilität überraschenderweise sehr gesteigert. Der Einfluss auf mich war derart nachhaltig, dass ich das Vollzeitstudium "Betriebliches Prozess- und Projektmanagement" begann.

Theorie und Praxis So ein Fachhochschulstudium verlangt nach Praxis und Diplomarbeiten, und diese bekam ich im Corporate Quality Management der DaimlerChrysler AG (der heutigen Daimler AG). Hochqualifizierte Menschen mit tollen Lebensläufen, ambitionierte Anforderungen und durchgestylte Prozesse in ganz unterschiedlichen Ausprägungen (IT-Entwicklungen, Fertigung, Handel, Dienstleistung...) waren dort mein tägliches Umfeld. Fachlich gesehen war es paradiesisch!

Sind die Menschen das Problem? Nach Abschluss des Studiums wurde ich Unternehmensberaterin mit dem Themenschwerpunkt Prozessmanagement. Immer mehr kristallisierte es sich heraus: Den optimalen Prozess zu definieren, das ist nicht das Problem. Die Herausforderung liegt darin, dass die Menschen diesen kaum nachhaltig leben. Oder kennen Sie ein Unternehmen, wo es nicht "inoffizielle" Abläufe gibt, die in keinem Handbuch stehen - trotz Zertifizierung?

Wenn's weder die Prozessoptimierung noch die Mitarbeiterführung richten kann, wer oder was dann??? Wenn ich die Menschen in den Unternehmen nicht nur nach den Prozessen, sondern grundsätzlich über ihre Arbeitssituation befrage, dann bekomme ich viel mit von Frust, von "Ich möchte ja, aber man lässt mich nicht." Unternehmen verlieren dadurch mehr und mehr die Verbundenheit ihrer Mitarbeiter. Renditeoriente Unternehmen reagieren entweder gar nicht bzw. sind damit beschäftigt, die verlorenen Mitarbeiter zu ersetzen. Andere versuchen es mit Teambildungsmaßnahmen, CSR-Aktionen (CSR ... Corporate Social Responsibility) oder anderen Vergünstigungen und müssen feststellen, dass die Wirkung begrenzt ist. 

Die vielen Unternehmen, die ich bereits genauer kennen lernen durfte, und die Menschen, die ihnen verbunden sind, haben mir eines gezeigt: Die Kombination macht's! Ich bin überzeugt, Mitarbeiter- und Prozessmanagement brauchen einen GEMEINSAMEN hohen Stellenwert im Unternehmen. Was würde passieren, wenn die Zeit und das Geld, das die Suche und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter binden, darin investiert würden, sich die aktuellen Mitarbeiter genauer anzusehen? Aber bitte nicht falsch verstehen: Einen Kurs mit teurem Persönlichkeitstest am Schluss meine ich damit absolut  nicht.

Die Frage muss lauten: Welchen Aktionsrahmen (welche Aufgaben, welche Zielvorgaben, welche Rahmenbedingungen) braucht genau dieser Mitarbeiter, um sein Können, seine Interessen, seine Leidenschaft ins Unternehmen zu bringen?

Hat das Unternehmens seine Prozessmanagement-Hausaufgaben gemacht, kennt es dadurch seine Tätigkeiten, deren Quantität und Qualität, so kann in einem Projekt eine erste neue Aufteilung der Aufgaben gemacht werden. Wahrscheinlich bleiben einige Arbeitsplätze unverändert, andere werden sich stark anpassen. Natürlich kann man das nicht einmal durchführen und dann zufrieden sein. Nein, dieses Einstellung muss beibehalten, Prozesse und die funktionelle Einteilung der daran beteiligten Menschen laufend optimiert werden. Und das in allen Hierarchieebenen.

Klingt nach viel Arbeit ... und was hat unser Unternehmen davon? Wenn Sie sich überlegen, ein Projekt mit dem Ziel der Prozess- und Funktionsoptimierung mit uns durchzuführen, dann seien Sie sich sicher:

  • Die Prozesskosten werden erhoben und nachweislich gesenkt. 
  • Die Mitarbeiter werden zuverlässiger und produktiver und das auch noch mit Freude.
  • Die Fluktuation sinkt, natürlich begleitet vom Aufwand für das Recruiting.
  • Die Wahrnehmung des Unternehmens (bei Kunden, Lieferanten, potenziellen Mitarbeitern, Kreditgebern etc.) wird nachhaltig positiv beeinflusst.
  • Die Begeisterung der Mitarbeiter wird sich auf die Kunden übertragen und die Umsätze steigern.
  • Der Arbeitsplatz - auch Ihr eigener - bekommt eine engagierte, mitreissende Atmosphäre. Dinge, die früher abgeblockt wurden, werden auf einmal möglich. Burn Out & Co werden kein Thema mehr sein.
  • Ihre Firmen-Kennzahlen werden ein Quell der Freude und eine große Hilfe bei der Realisierung zukünftiger Projekte oder auch Investitionen!
     

Darüber wollen Sie mehr erfahren? Rufen Sie direkt bei mir an unter +43 664 3811466, am besten sofort!

Ihre Claudia Hinterauer