Strategische Nachfolgeplanung wird oft sträflich vernachlässigt

Strategische Nachfolgeplanung wird oft sträflich vernachlässigt

Wie Joseph L. Bower belegt, verliert die Nachfolgeplanung an Gewicht auf den Prioritätenlisten der Manager. Wichtiger sind die kommenden Quartalsergebnisse. Im Personalbereich heißt das nach wie vor: Sparen an allen Ecken und Enden hat Vorrang vor allem anderen.

Der Wunsch nach unternehmerischer Nachhaltigkeit bedingt aber folgende Frage: Welche Manager wollen wir in Zukunft haben? Wollen wir dem aktuellen Trend folgen und Entscheidungspositionen hauptsächlich mit Externen besetzen? Sicher, die Externen haben den Blick auf das Ganze, sehen durch ihre fehlende Betriebsblindheit nötige grundsätzliche Veränderungen und Neuorientierungen. Für die Umsetzung ihrer Vorstellung fehlen ihnen jedoch zwei Entscheidende Dinge: Einerseits kennen sie das Unternehmen und seine Prozesse nicht, oft sind sie sogar branchenfremd und kennen damit nicht einmal das Geschäftsfeld. Andererseits haben sie dadurch weder intern noch extern ein Netzwerk, das ihnen bei ihren Veränderungskonzepten Unterstützung bieten kann.

Dadurch beantwortet sich also die Frage nach den idealen Managern der Zukunft: sogenannte Inside-Outsiders müssen es sein. Menschen, die aus dem Unternehmen kommen, sich aber eine externe Sicht auf die Dinge bewahren konnten. Eine große Herausforderung für die strategische Personalplanung. Wie vorgehen? Lesen Sie mehr unter: http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-623987.html#ref=rss?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter